Brennerei "Feesenhof"
Schnaps ist die
älteste Medizin der Welt.
Darum gibt es auch mehr alte Brenner als alte Ärzte
...
Beim "Feesenhof" hat das Schnapsbrennen eine lange Tradition - das Brennrecht befindet sich seit Generationen im Familienbesitz, seit wann unser Hof ein Brennrecht besitzt ist nicht mehr nachvollziehbar. Auch unsere Brennerei schon ein älteres Stück, genauer gesagt wurde sie am 15.12.1971 installiert. Wie damals noch üblich wurde eine Brennerei ohne Verstärker angeschafft, so daß mehrmals destilliert - "gebrannt" - werden muß, um hochprozentige Destillate zu erreichen. Im Jahr 1997 wurde der alte Tellerkühler durch einen wassersparenden Röhrenkühler ersetzt.
Sprüche wie "vom Baum
bis in die Flasche" werden bei uns wörtlich genommen. Denn die
Gewähr hierfür liegt im eigenen Obstbaubetrieb. Hier
werden alle Früchte, von Erdbeeren über Kirschen,
Zwetschgen, Äpfeln und Birnen angebaut. Wir trennen die
Früchte in Tafelobst und Brennobst. Beim Brennobst bleiben sie
am Baum bis zur vollständigen Reife. Bei Birnen spricht man
auch von "vom Baum fallend" ernten. Dann erst entfalten diese
Früchte ihr volles Aroma in Verbindung mit hohen
Fruchtzuckerwerten, dann erst verspricht es ein guter Brand zu
werden.
Das Einmaischen: Hier werden die
Früchte, vorwiegend Äpfel und Birnen, mit einem Muser
zerkleinert. Von dort gelangen sie durch die Maischepumpe ins Fass.
Die Fässer sind nicht, wie früher üblich, aus Holz
sondern aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Diese sind
wesentlich einfacher und leichter zu reinigen.
Die Qualität unserer Brände wurde uns mehrfach bei Prämierungen bestätigt. Bei Prämierungen des Kleinbrennerverbandes in Würzburg erhielten wir folgende Auszeichnungen:
- Im Jahr 2000 Gold für Williams-Christ-Birne
- 2001 Silber für Zwetschgenbrand
- 2001 Silber für Mirabellenbrand
- 2002 Silber für Obstbrand
- 2003 Bronze für Elstarbrand
