Von Brennerei zu Brennerei - Wandervorschläge zum Brennereitag

„Rund um das Walberla", den fränkischen Zeugenberg mit seinen keltischen und germanischen Siedlungsstätten, dehnt sich ein Obstanbaugebiet von europäischem Format aus. Die Kunst des Brennens, der „geist-reichen" Verwandlung von Früchten in eine flüssige Pracht, die mit dem Begriff „Schnaps" eher abgewertet wird, ist hier weit verbreitet. Wir zeigen Ihnen drei Wege zu dieser Kunst.

Erster Weg: Wiesenthau - Schlaifhausen - Dietzhof - Mittelehrenbach - Weingarts - (Kunreuth) - Dobenreuth - Wiesenthau Streckenlänge: ca. 17,5 km

- Stündlich hält der Wiesent-Express an der Bahnstation Wiesenthau. Sie lassen das „Gasthaus zur Eisenbahn" rechts liegen und biegen nach ca. 50 m rechts ab. Das Renaissance-Schloss Wiesenthau mit seinen fünf Türmen und hohen Giebeln beherrscht das Bild. Die ehemalige Schlosskapelle hat sich zur heutigen Dorfkirche verwandelt. Am Mühlweiher vorbei wandern Sie die Schlossmauer entlang und erreichen schließlich die Dorfstraße. Sie wenden sich nach rechts und überqueren diese. Nach wenigen Metern nehmen Sie den Fußweg (Hinweisschild) links nach Schlaifhausen (gelbes Kreuz auf weißem Grund).

- In leichter Steigung führt er uns am Sport- und Freizeitgelände vorbei nach Schlaifhausen. Der Name des Ortes am Hang des Walberla leitet sich von „schleifen" ab. Hier wurde das für den Schlossbau in Wiesenthau benötigte Holz aus den Wäldern geschleift.

- An der Linde gehen Sie gerade aus, mitten durch den Ort. Nach ca. 500 m erreichen Sie auf der linken Seite die Brennerei Kern. Die Brennerei Kern, ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Viehhaltung, lädt uns zum ersten Stopp ein.

- Nach der ersten Kostprobe in der Brennerei Kern wenden Sie sich nach links und folgen der ansteigenden Dorfstraße. Sie lassen die 1948 erbaute Dorfkirche und die Auffahrt zum Walberla links liegen und gelangen zum Hotel „Ehrenbürg". Hier biegen Sie rechts in Richtung Parkplatz Hotel Ehrenbürg ein (Schild rechts: „Ehrenbachtal-Rundwanderweg"). Am Ende des Hotelparkplatzes wählen Sie den Feldweg durch die Obstgärten (Markierung: Roter Kreis) und kommen so auf halber Hanghöhe Richtung Dietzhof. Auf einer Länge von ca. 150 Meter wird der Weg sehr eng und schlecht. Für Kinderwagen und Fahrräder ungeeignet! Der Wanderweg mündet oberhalb von Dietzhof in einen betonierten Spurbahnweg ein, der rechts den Berg hinunter führt.

- Eventuell sollten Sie schon in der Dorfmitte von Schlaifhausen nach rechts abbiegen, um dann auf der Staatsstraße nach Dietzhof zu gelangen.

- Sie suchen dort nicht nach den Spuren eines ehemaligen Wasserschlosses, sondern - den Hinweisschildern folgend - die Brennerei Siebenhaar, die mit flüssigen Produkten und Brotzeiten auf Sie wartet. Sie biegen links in die Staatsstraße (Fruchthof Rumpler) Richtung Leutenbach ein und erreichen so nach ca. 200 m die Brennerei Siebenhaar.

- Sie wollen weiter nach Mittelehrenbach? Dann wenden Sie sich nach Verlassen der Brennerei Siebenhaar nach rechts und biegen nach ca. 50 m nach links in den mit einem roten Längsstrich gekennzeichneten Weg Richtung Mittelehrenbach/Regensberg ein. Sie passieren die Brauerei und Gastwirtschaft Alt und folgen am Ortsende von Dietzhof nach rechts dem Fahrradweg FO 12/5). Der Blick schweift durch das Ehrenbachtal mit seinen vielen Kirschenanlagen. Rechts erkennen Sie die bewaldeten Hänge des Hetzlas.

- Sie erreichen schließlich Mittelehrenbach. Dort liegt das Eldorado der fränkischen Brennereikunst. Gleich fünf Brennereien bieten in einem kulinarischen Marktambiente ihre „geist-reichen" Kunstwerke an. Sie heißen: Singer, Dahlmann-Schmidt, Rackelmann, Schmidt, Oßmann.

- Sollte Ihnen der Weg nach Dobenreuth über Weingarts und Kunreuth zu anstrengend sein, dann können Sie von Mittelehrenbach aus eine Abkürzung nehmen. Dabei verlassen Sie Mittelehrenbach in Richtung Dietzhof und legen eine kurze Wegstrecke auf der Kreisstraße zurück. Linker Hand mündet schließlich ein geteerter Flurweg. Dieser führt Sie zunächst hangaufwärts. Auf ihm gelangen Sie direkt nach Dobenreuth.

- Die nächste Station auf Ihrer „spirituellen Wanderung" heißt Weingarts. Sie folgen dem Bachlauf, biegen am Ortsende von Mittelehrenbach nach rechts auf den Fahrradweg FO 5 ab und folgen der asphaltierten Straße durch den Wald nach Weingarts. Ihre Mühen werden durch den herrlichen Blick auf Regensberg und Weingarts belohnt. Am Sportplatz vorbei in Weingarts angekommen, biegen Sie rechts in die Hauptstraße ein. Auf der linken Seite präsentieren Ihnen die Brennerei „Geist-Reich" und ca. 50 m weiter in Richtung Kunreuth die Brennerei Beutner im Feesenhof ihre Spezialitäten. Vor uns liegt - nach ausgiebiger Besichtigung - eine längere „Trockenwanderung". Die nächsten „Kunstwerke" warten bei den Brennereien Lang und Wilhelm in Dobenreuth.

- Sie verlassen den Feesenhof links den Berg hinunter, biegen links in die leicht abfallende Dorfstraße ein, wandern den Talweg entlang, dem Bach Richtung Kunreuth folgend. Nach ca. 300 m teilt sich dieser Weg bei den landwirtschaftlichen Maschinenhallen. Wenden Sie sich hier nach links Richtung Kunreuth. Nach ca. 2,5 km erreichen Sie die Verbindungsstraße Kunreuth - Weingarts. Vor Ihnen befindet sich der Kindergarten Kunreuth. Hier biegen Sie rechts ab und gelangen an der Lukaskirche vorbei in den Ort. In Kunreuth finden Sie zahlreiche kulturhistorische Denkmäler, die durch einen Kulturweg erschlossen sind. Schloss Kunreuth - im Jahre 1553 Schauplatz eines vom Ansbacher Markgrafen Albrecht Alcibiades angerichteten Massengemetzels - verbirgt sich hinter hohen Bäumen. In der Dorfmitte gehen Sie rechts, um dann sofort der Staatsstraße Richtung Dobenreuth zu folgen. Ein herrliches Fachwerkensemble mit der einzigen Großscheune im Landkreis Forchheim aus dem 16. Jahrhundert erwartet Sie.

- Zwischen Kunreuth und Dobenreuth bieten sich zwei Alternativen an.

a) Sie benutzen für die ca. 2 km lange Strecke das breiten Bankett der Staatsstraße. Dabei  müssen Sie jedoch eine eventuelle Gefährdung durch den fließenden Verkehr auf sich nehmen.

b) Von der Staatsstraße zweigt ca. 100 m nach dem Ortsschild von Kunreuth nach rechts ein Schotterweg ab, der Sie nach Steingraben führt, das nur ein Anwesen umfasst. Lassen Sie sich nicht von dem Verbotsschild "Privatweg" irritieren. Es handelt sich um einen öffentlichen Weg. Sie folgen diesem hangaufwärts, lassen den Hof links liegen und gelangen schließlich an eine Feldscheune. Dort biegen Sie nach links in einen Flurweg ab, der sich an einem Weidezaun entlangzieht. Am Ende dieses Zaunes wenden Sie sich nach links. Der mit Gras bestandene Weg führt nun zwischen zwei Koppeln auf ein dicht mit Bäumen und Sträuchern umsäumtes Grundstück hin. Dort stoßen Sie auf einen gut befestigten Weg, dem Sie nach rechts folgen. Dieser Flurweg mündet schließlich in einen geteerten Weg. Von der Einmündung aus sehen Sie bereits linker Hand das Ortsschild von Dobenreuth. Der hier beschriebene Weg vermittelt durch seine Höhenlage besonders vielfältige Eindrücke der Landschaft zwischen Walberla und Hetzlas.

- In Dobenreuth werden Sie für Ihre Bemühungen durch den Besuch der beiden Brennereien Lang und Wilhelm.

- Am Ortsende von Dobenreuth nehmen Sie den Weg zum Flugplatz (Hinweisschild). Nach einem leichten Anstieg erreichen Sie das Flugplatzgelände. Hier wandern Sie den Wirtschaftsweg Richtung Schlaifhausen (Reichswald-Fränkische Schweiz-Radweg - grüner senkrechter Strich). entlang. Der Weg, mit herrlichem Blick auf Schlaifhausen und dem Ehrenbürgmassiv, führt bergab ins Tal, um dann wieder in Richtung Schlaifhausen anzusteigen. Nach knapp 2 km erreichen Sie eine Weggabelung mit einer Sitzbank unter einem Walnussbaum. Der Fahrradweg biegt hier rechts nach Schlaifhausen ab. Sie nehmen aber den linken Weg, der leicht abschüssig in Richtung Wiesenthau - Gosberg führt. Hier haben Sie einen herrlichen Blick nach Forchheim und Reuth. Nach ca. 1 km nehmen Sie den rechts abzweigenden Feldweg in Richtung einer Maschinenhalle mit Solaranlage. Schon bald erblicken Sie die ersten Häuser von Wiesenthau. - Sie biegen dann links in die Hauptstraße ein und sehen das herrliche Schloss der ehemaligen Freiherren von Wiesenthau.

- Es sind nur noch ca. 400 m, ehe Sie wieder den Bahnhof Wiesenthau erreicht haben.

 

Zweiter Weg: Kirchehrenbach - Schlaifhausen - Dietzhof - Ortspitz - Leutenbach - Kirchehrenbach Streckenlänge: 15 km (alternativ 10 km)

- Start und Ziel unserer „geist-reichen" Exkursion ist der Bahnhof von Kirchehrenbach. Sie gehen die Bahnhofstraße hinauf und biegen links in die Hauptstraße ein. Schon nach ca. 100 Metern erreichen Sie das Brennerei-Gasthaus „Schwarzer Adler" - Sponsel. Hier können Sie die erste Kostprobe an diesem Tag genießen.

- Danach gehen Sie zurück zur St.-Bartholomäus-Kirche mit ihrem romanischen Turmuntergeschoß und ihrer vom Übergang vom Spätbarock zum Rokoko geprägten Fassade. Sie wandern rechts vorbei auf der Straße zur Ehrenbürg, die in mäßiger Steigung zum Walberla führt (blauer Punkt: „Reichswald-Fränkische Schweiz-Radweg". Sie kommen an der Schule vorbei. Nach dem Wasserhochbehälter meiden Sie den steilen Hohlweg und bleiben auf der Fahrstraße. An der Wandertafel Richtung Schlaifhausen gehen Sie gerade aus und folgen dem Radweg (blauer Punkt: „Reichswald-Fränkische Schweiz-Radweg"). An einer Abzweigung bleiben Sie auf dem mit blauen Punkt gekennzeichneten Schotterweg. Auf dem breiten sandigen Feldweg kommen Sie nach Schlaifhausen. Der Panorama-Weg bietet Ihnen weite Ausblicke ins Regnitz-Becken bis zu den Höhenzügen des Steigerwaldes und den Schattenrissen der Erlanger Hochhäuser. In Schlaifhausen unterhalb der Kirche angekommen biegen Sie nach rechts in die Hauptstraße ab. Die Brennerei Kern befindet sich ca. 200 m hangabwärts auf der rechten Seite.

- Nach der Kostprobe in der Brennerei Kern gehen Sie den Weg wieder zurück, den sie gekommen sind. Sie lassen die 1948 erbaute Dorfkirche und die Auffahrt zum Walberla links liegen und gelangen zum Hotel „Ehrenbürg". Hier biegen Sie rechts in Richtung Parkplatz Hotel Ehrenbürg ein (Schild rechts: „Ehrenbachtal-Rundwanderweg"). Am Ende des Hotelparkplatzes wählen Sie den Feldweg durch die Obstgärten (Markierung Roter Kreis) und kommen so auf halber Hanghöhe Richtung Dietzhof. Auf einer Länge von ca. 150 Meter wird der Weg sehr eng und schlecht. Für Kinderwagen und Fahrräder ungeeignet! Der Wanderweg mündet oberhalb von Dietzhof in einen betonierten Spurbahnweg ein, der rechts den Berg hinunter führt.

- Eventuell sollten Sie schon in der Dorfmitte von Schlaifhausen nach rechts abbiegen, um dann auf der Staatsstraße nach Dietzhof zu gelangen.

- Sie suchen dort nicht nach den Spuren eines ehemaligen Wasserschlosses, sondern - den Hinweisschildern folgend - die Brennerei Siebenhaar, die mit flüssigen Produkten und Brotzeiten auf Sie wartet. Sie biegen links in die Staatsstraße (Fruchthof Rumpler) Richtung Leutenbach ein und erreichen so nach ca. 200 m die Brennerei Siebenhaar.

- Sie wollen weiter nach Ortspitz? Dann wenden Sie sich nach Verlassen der Brennerei Siebenhaar nach rechts und biegen nach ca. 50 m nach links in den mit einem roten Längs-Strich gekennzeichneten Weg Richtung Mittelehrenbach/Regensberg ein. Sie passieren die Brauerei und Gastwirtschaft Alt. Am Dorfende gehen Sie geradeaus.

- Es führt ein relativ steiler Anstieg auf die Jurahöhe von Ortspitz zur Brennerei Peterhof. Folgen Sie der Markierung Radweg FO 9 (2,5 km). An der Kapelle von 1794 halten Sie sich rechts und biegen nach ca. 200 m links Richtung Ortspitz ab (Brauereiradweg). Am Buswartehäuschen in Ortspitz biegen Sie links zur Brennerei Peterhof ab.

- Es führen zwei Wege von Ortspitz nach St. Moritz: Sie können dem Fußweg (mit Treppen) zur St. Moritz-Kapelle folgen, der gleich hinter der Brennerei Peterhof beginnt oder Sie laufen zur Bushaltestelle zurück und biegen dort rechts ab. Nach einem orangefarbenen Haus führt der Weg rechts zur St. Moritzkapelle. Das erste Stück des Schotterweges ist sehr steil. Im Tal angelangt queren Sie die Talwiese (gelber Punkt). Nach ca. 1 km gelangen Sie zur St. Moritz-Kapelle und zum sagenumwobenen St. Moritz-Brünnlein (am Parkplatz), dessen Wasser zwar heilende Kräfte besitzen soll, aber zum Trinken kaum geeignet ist. Besser dazu eignen sich die Biere der Brauerei Drummer drunten im Tal.

- An der Wegkreuzung zwischen der St. Moritz-Kapelle und dem St. Moritz-Brunnen biegen Sie links ab und gleich danach nehmen Sie den rechts steil nach unten führenden Dr.-Georg-Kanzler-Gedächtnis-Weg (Treppen, Wasserfall, Kalktuffbach). Hier folgen Sie dem Lauf des Moritzbaches, seinen Kaskaden und Wasserspielen auf den Sinterstufen. Der Weg führt an alten, zum Teil aufgelassenen Bierkellern vorbei, die Zeugen der früheren Braurechte der Landwirte sind. Sie haben einen herrlichen Blick auf den Rodenstein bis zur Vexierkapelle oberhalb von Reifenberg. Zu Ihren Füßen liegt der Ort Leutenbach. Vergebens wurde hier oben im späten Mittelalter nach Edelmetallen geschürft. Der Ortsname Leutenbach leitet sich ab vom „lauten Bach".

- Sie folgen dem Weg, der in die geteerte Verbindungsstraße Mittelehrenbach - Leutenbach mündet. Hier wenden Sie sich nach rechts und gelangen bergabwärts nach Leutenbach. Den Kindergarten lassen Sie links liegen, gehen gerade aus und biegen nach dem Rathaus rechts in die Dorfstraße ein. Hier kommen Sie direkt an der Brauerei Drummer vorbei. Sie kann am „Tag der offenen Brennereien und einer Brauerei" besichtigt werden. Noch mehr als das Brauerei-Inventar locken die Brotzeiten des dazugehörigen Gasthauses.

- Ca. 50 m nach der Brauerei Drummer biegen Sie links in die Ehrenbürgstraße ein. Der Weg führt Sie unterhalb der Kirche vorbei und nach Überqueren des Mühlbaches zum Informationsgarten des Obst- und Gartenbauvereins Leutenbach. Sie wählen den rechts verlaufenden Weg (FO 12), der Sie auch an der Kläranlage der Gemeinde Leutenbach vorbeiführt. Hier ist zwar ein kleiner Anstieg zu bewältigen, aber der herrliche Blick in das Ehrenbachtal, auf Kirchehrenbach und auf Burg Feuerstein wird Sie entschädigen. Sie wandern in Richtung Kirchehrenbach mit wunderschönem Blick auf die St. Bartholomäus-Kirche. Vor der Kirche nehmen Sie den nach rechts hinabführenden Weg und befinden sich wieder in der Ortsmitte von Kirchehrenbach.

- Vom Bahnhof trennt sie nur noch eine kurze Strecke. Vielleicht legen Sie nochmals eine Rast in Kirchehrenbach ein.

PS: Sollten Sie den wirklich lohnenswerten Anstieg nach Ortspitz an diesem Tag meiden wollen, so könnten Sie am Ende von Dietzhof links den Fuß- und Radweg nach Leutenbach wählen und würden den Ort nach ca. 1,7 km erreichen. Ihre Wanderstrecke würde sich dadurch um ca. 5,0 km verkürzen.

 

Dritter Weg: Pretzfeld - Kolmreuth - Kirchehrenbach - Pretzfeld (Anschlüsse an die beiden anderen Brennereien-Wege) Streckenlänge: ca. 8,6 km

- Pretzfeld, an der Einmündung der Trubach in die Wiesent gelegen, besitzt drei Sehenswürdigkeiten: die im Jahre 1739 erbaute Pfarrkirche St. Kilian, die in vielen Reiseführern als eine der „glänzendsten Landkirchen der Fränkischen Schweiz" gerühmt wird, das Schloss mit seiner bedeutenden Sammlung der Werke des Impressionisten Kurt Herrmann und die Brennerei Haas, die ihre Pforten für Sie öffnet.

- Am Bahnhof in Pretzfeld wählen Sie die geradeaus führende Bahnhofstraße, mit Blick auf das Schloss und Kirche. Hier queren Sie die Hauptstraße und nehmen die ansteigende Straße zum Schloss. An der Schlossmauer entlang gelangen Sie zur Kircheweg. Am Kirchplatz folgen Sie der Egloffsteiner Straße. Nach ca. 150 m haben Sie die Qual der Wahl: Brennerei oder Brauerei. Auf der rechten Seite lädt die Brennerei Haas zu einer Kostprobe ein. Linker Hand lädt Sie ein neu entstandenes kulinarisches Highlight zum Verweilen ein. Brauerei und Gasthof Nikl-Bräu haben seit dem 11.10.2008 ihre Pforten für Sie geöffnet.

Nachdem Sie sich gestärkt haben, laufen Sie den Weg wieder zurück und gehen nach links die Judengasse hinunter, an deren Ende Sie die Trubach überqueren. Sie halten sich rechts, um dann links in die Hauptstraße einzubiegen. Nach ca. 100 m folgen Sie an der Kreuzung nach links dem mit einem blauen senkrechten Strich gekennzeichneten Weg. Nach dem Verlassen des Ortes sehen Sie schon von weitem den Pretzfelder Ortsteil Altreuth vor sich liegen, auf den Sie sich auf einem Fuß- und Radweg zubewegen.

- Dort angekommen, biegen Sie links ab. Nach ca. 50 m folgen Sie rechts dem Kolmreuther Weg (Markierung: senkrechter blauer Strich). In Kolmreuth stoßen Sie auf eine alte Fachwerkscheune, bei der die Lehmgefache gut sichtbar sind. Hier wandern Sie nach links auf dem mit einem blauen Senkrechtstrich markierten Weg an einem kleinen Weiher vorbei. Nach ca. 2,4 km (ab Bahnhof) erreichen Sie eine Feldscheune. Hier müssen Sie den steil ansteigenden Waldweg mit der blauen Senkrechtmarkierung wählen. Nach ca. 100 Meter biegt der Weg rechts ab (Bitte aufpassen!!). Sie erreichen nach ca. 400 Metern auf dem äußerst schlechten Weg, der für Kinderwägen ungeeignet ist, einen gut ausgebauten Wirtschaftsweg. Diesen wandern Sie ca. 50 Meter bergauf, um dann rechts in den gut ausgebauten Höhenweg einzubiegen (sehr schlechte Markierung!). Versäumen Sie nach rund 300 m nicht, den rechts abzweigenden, bergabführenden Weg nach Kirchehrenbach zu nehmen. Am Kirchehrenbacher Sportgelände angekommen, bleiben Sie auf der Sportplatzstraße bis zu ihrer Einmündung in die Leutenbacher Straße. Dieser folgen Sie dorfeinwärts. An der dritten Brücke über den Ehrenbach liegt die Brennerei/Gasthaus Sponsel. Von hier aus bietet es sich an, den Weg Nr. 2 in umgekehrter Reihenfolge zu nehmen oder dem Weg 1 nach Dietzhof zu folgen.

- Falls Sie wieder zu ihrem Ausgangspunkt in Pretzfeld zurückkehren möchten, wenden Sie sich nach dem Verlassen des „Schwarzen Adlers" nach links und folgen der Hauptstraße in Richtung Pretzfeld.

- An der Laurentius-Kapelle am Ortsende von Kirchehrenbach queren Sie die Straße und nehmen den mit „Fränkische Schweiz-Radweg" gekennzeichneten Feldweg nach Pretzfeld. Nach ca. 3,6 km erreichen Sie den Bahnhof Pretzfeld.

- Am bequemsten ist es natürlich nach dem Verlassen des „Schwarzen Adlers" nach rechts den Ehrenbach zu überqueren und der Hauptstraße bis zum Dorfplatz unterhalb der Pfarrkirche St. Bartholomäus zu folgen. Von dort gelangt man auf der Bahnhofstraße zur Haltestelle der Wiesenttalbahn.

Viele Wege können mit den markierten Wanderwegen verknüpft bzw. abgeändert werden.

Verfasserteam: Herbert Gebert, Ernst-Jürgen Dahlmann, Veronika Greif, Silvia und Georg Knörlein

Stand 6.8.2008